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Literaturhaus Leipzig

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1. Juli 2017 / 19 Uhr / Alle Säle und Garten
»Lange Nacht der Utopie«
Moderation: Christian Lehnert. Begrüßung: Eva-Maria Stange, Sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst
Lesungen und Gespräche u. a. mit Friedrich Dieckmann, Werner Durth, Christoph Hein, Angela Krauß, B. K. Tragelehn; Musik von Bernd Franke, Franz Martin Olbrisch u. a.; Tanz, Schauspiel und Filme in einer Langen Nacht der Sächsischen Akademie der Künste zum Thema Utopie

»U-topia, die Negation ist der Kern dieses Wortes, Negation des Ortes, an dem wir sind. Markiert wird eine Lücke zwischen Sein und Sollen, zwischen Tatsachen und Träumen, zwischen hier und dort. Die Zeit der Utopie ist die Krise, die Unsicherheit der Gegenwart. Doch das lässt sich auch anders sagen: Die Utopie will das menschliche Gemüt und das Denken in ein klärendes Tageslicht herausführen, eines Lichtes nun, das erhellt wie die Welt eigentlich sein soll. So ist die Utopie ein Vorschein des Tages. Die Kunst aber lebt immer in der Schöpfungsfrühe, sie ist immer am Anfang - und so kann sie, jenseits der Herrschaft der Diskurse und des Faktischen, wie sonst nur die Religion, die bestehende Welt in Klammern setzen und die Freiheit des Möglichen eröffnen. So ist Kunst nötiger denn je in einer Welt, in der politische und wissenschaftliche, begriffliche und handlungsorientierte Ausgriffe nach der Zukunft ins Leere fassen. In einer langen Nacht der Utopie erkunden wir diesen Nicht-Ort der Kunst. Wir legen unsere schöpferischen Wege ins Utopische dar und reflektieren ihre Rolle in unserer Zeit.« (Christian Lehnert)

Konzept: Holk Freytag, Wilfried Krätzschmar, Christian Lehnert, Franz Martin Olbrisch

Öffentliche Veranstaltung der Sächsischen Akademie der Künste


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